Wir haben einen Traum

Wir träumen von einer Schule,
in der eine Hausordnung nicht nötig ist,
in der einer dem anderen hilft,
in der jeder weiß, dass er gebraucht wird,
in der jeder weiß, dass er helfen kann. 

Wir träumen von einer Schule,
in der Platz ist für alle,
für die Deutschen und für die Ausländer,
für die Starken und für die Schwachen,
für die Kinder und für die Jugendlichen,
und auch für die, die weniger leisten,
die müde sind und resignieren,
die nicht so sind, wie man sich das so vorstellt. 

Wir träumen von einer Schule,
in der jeder mit jedem redet,
in der Konflikte fair ausgetragen werden,
in der Mutlose ein offenes Ohr finden,
in der Traurige getröstet werden
und Einsame Freunde finden
in der es keinen gibt,
der nicht verstanden wird,
in der jeder sich freut, dazuzugehören. 

Wir träumen von einer Schule,
in der man sich wohlfühlt,
in der eine richtige Gemeinschaft lebt,
von der man Außenstehenden gerne erzählt.
Wir glauben an diesen Traum.
An uns, den Schülerinnen und Schülern
den Lehrerinnen und Lehrern liegt es,
diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.